Das Gewebe eines Neugeborenen ist weich und elastisch.
 


Der Schädel und Teile der Wirbelsäule sind noch nicht verknöchert, sondern bestehen noch aus knorpeligen Bereichen. Osteopathen stellen sicher, dass das Gewebe frei von mechanischen Dysfunktionen ist und Nervenbahnen in ihrer Passage nicht gestört werden. Denn Nerven steuern z.B. die Verdauung, das Saugen und Schlucken, den Muskeltonus, die Kopf- und die Körperkoordination.

 

Das 1. Lebensjahr spielt eine besonders wichtige Rolle. Das Kind beginnt sich gegen die Schwerkraft aufzurichten. Die Körperhaltung wird eingenommen. Neuronale Netzwerke entstehen, die über die Qualität der sensomotorischen Integration entscheiden. Osteopathen ergründen die Ursache einer Störung bezogen auf die aktuelle Situation des Säuglings und seine ungehinderte langfristige Entwicklung.