Willkommen auf dieser Internetseite und danke für Ihr Interesse an Osteopathie.

 

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche und manuelle Therapiemethode.

 

Mit den Händen kontrolliert und behandelt der Osteopath die Beweglichkeit und Qualität der Körpergewebe, also des Muskel-Skelett-Apparates, der Eingeweide und der Einheit Schädel-Wirbelsäule mit dem darin eingebetteten Nervensystem. Diese Einheit bildet das Grundgerüst unserer Mittellinie. Ihr verdanken wir die optimale Gewichtsverteilung und das harmonische vegetative Funktionieren unseres Körpers. Die Entwicklung eines Säuglings (neurologisch und motorisch) hängt von der Freiheit dieser Mittellinie ab.

 

Blockierungen und Spannungen (durch Narben, Stürze, die Geburt und anderes) verursachen Abweichungen, Unterbrechungen oder Stauchungen der "Midline" und führen so zu Stauungen, Schmerzen und Funktionseinschränkungen. Dieser Stress im Gewebe entsteht dort, wo das Trauma auf den Körper eingewirkt hat und langfristig auch in anderen Körperregionen, die versuchen sich den veränderten Spannungsverhältnissen anzuzpassen. Manchmal bereiten uns diese Bereiche sogar zuerst Beschwerden, obwohl sie lediglich versuchen andere Spannungen auszugleichen.

 

Der Säugling ist zB sehr empfindlich im Bereich des Schädels, da dieser aus noch nicht verknöcherten und teilweise noch knorpeligen Schädelplattten besteht. Spannungen, die hier durch die Geburt (oder schon in der Schwangerschaft) entstehen, äußern sich als Koliken, Saugproblemen, Vorzugshaltungen, häufigem Spucken, Unruhe, Entwicklungsstörungen, Nabelbrüchen u.v.a.  weil verantwortliche Nervenbahnen und die Architektur unseres Körpers (also das Spannungsgleichgewicht aus Wirbelsäule und Nervensystem hinten und den Eingeweiden, Gefäßen, Nervenplexen vorne) gestört werden. 

 

Ältere Kinder leiden aufgrund der gestörten (statosensomotorischen) Mittellinie zB unter chronischen Entzündungen im HNO-Bereich und der Lunge (gestörter Lymphfluss), gestörter Fein- oder Grobmotorik, Konzentrationsschwierigkeiten, Bauch- und Kopfschmerzen, Kiefergelenks- und Haltungsasymetrien u.v.a.

 

Erwachsene ersuchen die Osteopathie z.B. zur Behandlung von Narben (präventiv z.B. nach Kaiserschnitt oder Dammschnitt), Gelenkblockaden, Spannungskopfschmerzen, hormonellen Dysregulierungen, Stresszuständen, Migräne, Tinitus und Körperfehlhaltungen mit Schmerzzuständen, die oft aus oben genannten, älteren Mustern resultieren.

 

Die osteopathische Behandlung unterstützt das ständige Streben unseres Körpers nach Gesundheit: dem Fluss der Lymphe und des arteriellen/venösen Systems und das harmonische Wirken der Organe und des Nervensystems, weil hier an der Architektur unseres Körpers gearbeitet wird. Ist die Struktur in Ordnung, kann der Organismus funktionieren.

 

Das wirkt präventiv Krankheiten vor und unterstützt die Entfaltung der Person.

 

 

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Deutschen Osteopathie Verbands "www.vod.de".  Bei Fragen können Sie sich sehr gerne telefonisch an mich wenden.