Vielen Dank für Ihr Interesse an Osteopathie!

 

Andrew Taylor Still war Arzt im Wilden Westen des vorigen Jahrhunderts. Er erkannte: Besitzt der Organismus (das Skelett, die Organe, das Nervensystem, das Gefäßsystem) funktionelle Achsen und gibt es in ihm eine innewohnende Ordnung, funktionieren die Systeme reibungslos in sich und miteinander.

 

Viele Krafteinwirkungen, wie sie z.B. bei Krankheiten, Stürzen, der Geburt o.a. wirken, beeinflussen unser inneres Gleichgewicht, weil Körperstrukturen gestört werden. Unsere Gesundheit reguliert das meistens erfolgreich. Ist die Dysbalance jedoch zu ausgeprägt, bedarf es zusätzlicher Unterstützung. Die osteopathische Behandlung ist eine Möglichkeit Störfelder zu beheben und ein gutes Zusammenspiel der Körpersysteme zu ermöglichen.

 

Ziel ist eine starke Gesundheitsdynamik, die sich in der guten Ver- und Entsorgung der Gewebe, funktionellen Achsen und in einer stabilen seelischen Mitte ausdrückt.

 

 

Wann gehen Sie zur Osteopathin?

 

Zur Stabilisierung der Gesundheit und zur Prävention von Krankheiten ist eine osteopathische Behandlung immer dann angezeigt, wenn Beschwerden vorliegen oder Sie prophylaktisch Ihre Gesundheit stärken wollen.

Da die Osteopathie immer den ganzen Menschen behandelt, ist sie als Komplementärmedizin uneingeschränkt einsetzbar.

 

 

Säuglinge

 

Neugeborene sollten osteopathisch unterstützt werden, wenn Körperfunktionen gestört sind, sie viel weinen oder sie in ihrer Entwicklung eingeschränkt sind.

 

Der Kopf ist zum Zeitpunkt der Geburt noch formbar und im Bereich der Schädelbasis noch knorpelig. Das macht ihn anpassungsfähig, aber anfällig für bleibende Spannungsmuster bei größeren einwirkenden Kräften wie bei der Geburt und der Schwangerschaft. Dysfunktionen im Bereich des Schädels und der Wirbelsäule sind der Grund für  Anpassungsstörungen, Entwicklungsschwierigkeiten und Asymmetrien. Um Kinder in ihrer Entfaltung zu unterstützen ist es deshalb wichtig sie frühzeitig von größeren Spannungen zu befreien.

 

 

Kinder und Jugendliche

 

Kinder und Jugendliche kommen zur Osteopathie zur Stabilisierung der inneren Mitte. Unterstützung brauchen sie zum Beispiel, wenn es für sie schwierig ist sich zu konzentrieren oder bei motorischer und innerer Unruhe, Haltungs-, Augen-, Kieferasymmetrien, chronischen Infekten, Schlafstörungen oder Schmerzen von Kopf oder Bauch.

 

 

Erwachsene

 

Dysbalancen führen zu körperlichen Schmerzen, hormonellen Dysregulationen und psychischer Belastung. Die osteopathische Behandlung ist eine Möglichkeit dysfunktionelle Spannungsmuster zu lösen. Außerdem hat die Osteopathie als Gesundheitsmedizin eine wichtige präventive Funktion.